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Copper Bromide LASER HAUTBEHANDLUNG

Behandlung lokaler Hautveränderungen - Entfernung von Hautunreineiten

Das Prinzip dermatologischer Laser: Laser sind wissenschaftlich hochmoderne Instrumente, die intensives energiegeladenes Laserlicht in präzisen Wellenlängen ausstrahlen. Unterschiedliche Lasergeräte emittieren  Laserlicht in unterschiedlichen Wellenlängen (Farbe des Lichtes) und eignen sich deshalb für verschiedene, spezifische Einsatzbereiche bzw Behandlungen. Je nachdem welches Laserlicht zum Einsatz kommt zerstört dieses gezielt das optisch störend wirkende Zellgewebe auf oder nahe unterhalb der Hautoberfläche. Die so zerstörten Zellen werden vom körpereigenen Abwehrsystem abgebaut und so auf natürlichem Wege entfernt. Das umliegende Gewebe bleibt bei diesem Vorgang verschont.

Der Copper Bromide Laser emittiert zwei verschiedene Arten von Laserlicht und eignet sich deshalb für die Behandlung unterschiedlicher Hautveränderungen.

» Gelbes Laserlicht (578 nm): Diese Wellenlänge wird hauptsächlich von den roten Blutkörperchen aufgenommen und dabei in Wärme-Energie umgewandelt. Die Körperhaut nimmt das gelbe Laserlicht nicht auf und bleibt deshalb bei der Behandlung verschont. Mit dem gelben Laserlicht werden folgende Hautunreinheiten behandelt:

» Klein- und Kleinstvenen und -Aderchen im Gesicht und an den Beinen
» Couperose
» Muttermale
» Angiomas

» Grünes Laserlicht (511 nm): Laserlicht in grünen Wellenlängenbereich reagiert hauptsächlich mit Melanin oder den Hautpigmenten. Eignet sich für die Entfernung von:

» Pigmentierten Narben

» Kombinierte Behandlung mit gelbem und grünem Laserlicht Geeignet zur Behandlung von:

» Altersflecken
» UV- Pigmentierung (Solar Keratosis)
» Weitere gutartige Hautveränderungen

Bestehen Risiken? Der Copper Bromide Laser dringt maximal bis zu einer Tiefe von einem Millimeter in die Haut ein. Tiefergelegene Hautschichten sind bei einer Behandlung nicht betroffen. Eine gewisse Gefahr besteht hingegen für die Augen. Aus diesem Grunde werden die Augen während der Behandlung durch Abdeckung geschützt um jedes Risiko auszuschliessen.

Bin ich für eine Behandlung mit dem dermatologischen Laser  geeignet?  Laser-behandlungen wirken nicht bei allen Personen gleichermaßen effektiv. Verschiedene Faktoren  wie etwa Grösse/Querschnitt der erweiterten Blutgefässe, deren Tiefe unter der Hautoberfläche aber auch die Hautbeschaffenheit und die Hauttönung des Patienten beeinflussen die Wirksamkeit. Grundsätzlich eignet sich helle Haut besser für jede Art von Laserbehandlung. Laserlicht durchdringt keine dunkel-pigmentierte Haut, aber auch keine sonnengebräunte oder künstlich gebräunte Haut.

Venen an den Beinen sind nicht geeignet für Laserbehandlung. 

Wie geht die Behandlung vor sich? Sie besuchen eine spezialisierte Klinik für kosmetische Dermatologie ihrer Wahl. Qualifizierte Dermatologen werden Ihre Problematik untersuchen und Sie über die Behandlungsmöglichkeiten, Dauer und Kosten beraten und informieren. Wenn Sie sich für die Behandlung entscheiden, kann diese meist sofort durchgeführt werden. Eine Copper Bromide Laserbehandlung ist im Normalfalle schmerzfrei, sofern es sich nicht um einen besonders sensiblen Bereich handelt. Anaesthesie ist deshalb generell nicht erforderlich.

Nach der Behandlung erscheint der entspechende Bereich zuerst graufarben, wechselt dann aber -unter leichter Anschwellung- in eine rötliche Färbung. In manchen Fällen kommt es für die Dauer einiger Tage zu einer leichten Hautschuppung oder Krustenbildung an der behandelten Stelle. Kühle Auflagen bzw Verbände und das Auftragen von Steroide-Creme können die Heilung beschleunigen.  Nach einer Behandlung von Lentigos/Leberflecken kann die Rötung für mehrere Wochen bis zu einigen Monaten andauern. Nach einer Copper-Bromide Behandlung ist es besonders wichtig, für die Dauer von mindestens einem Monat die direkte Sonnesbestrahlung am behandelten Bereich zu vermeiden. 

Komplikationen sind dank des besonderen Copper-Bromide-Laserlichts äusserst selten und unwahrscheinlich. In seltenen Fällen -mit einer höheren Wahrscheinlichkeit bei dunkelhäutigen Patienten- kann es zu einer Hyperpigmentierung an der behandelten Stelle kommen. Deshalb erhalten dunkelhäutige Patienten nach der Behandlung meist depigmentierende Creme verschrieben. Ein konsequenter Schutz vor Sonnenbestrahlung für einige Wochen nach der Behandlung vermindert das Risiko einer Hyperpigmentierung. In seltenen Fällen kann es auch zu einer Unterpigmentierung (Hypopigmentierung) kommen. Narbenbildung nach einer Behandlung ist extrem selten.

 

 

 

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